Bögen für Wachskerzen

Schwibbogen mit Wachskerzen - traditioneller Weihnachtsschmuck aus dem Erzgebirge

Wenngleich im Bereich der Weihnachtsbeleuchtungen überwiegend elektrische Lösungen zu finden sind, stellt der Schwibbogen für Wachskerzen nach wie vor die ursprünglichste und wohl auch festlichste Form dieses Fensterschmuckes dar. weiterlesen
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Bögen für Wachskerzen

Traditionelle Handarbeit seit 300 Jahren

Schwibbogen sind als traditionelle Form der Weihnachtsbeleuchtung nicht mehr aus der Weihnachtsdekoration wegzudenken. Ihren Ursprung hat die Tradition der hölzernen Lichterbögen allerdings im Erzgebirge des 18. Jahrhunderts, wo unter Tage arbeitende Bergleute diese zur Aufmunterung in der dunklen Jahreszeit verwendeten.

Die traditionellen Lichterbögen werden seit etwa 300 Jahren mit althergebrachten Handwerkstechniken in Handarbeit hergestellt. Sie bestehen aus Holzbögen, die meist mit der Laubsäge aus erlesenen Hölzern ausgesägt werden. Häufig werden hier hochwertige Sperrhölzer verwendet. Diese werden seit jeher mit Haltern für Wachskerzen bestückt.

klassische Motivgestaltungen auch hier

Die klassischen Motive, wie wir sie von den runden Modellen her kennen, sind hier nur noch in geringer Breite anzutreffen. Die Kunsthandwerker sehen in dem wachskerzenbeleuchteten Exemplaren erzgebirgische Originale, die überwiegend regionale Urgesteine zu schätzen wissen. Diesem Umstand dürfte es geschuldet sein, dass sich überwiegend Szenen in den Bögen wiederfinden, die auf die Ursprünge des Lichterbogens hindeuten. Motive wie "Vor dem Fest" oder das Schwarzenberg-Motiv belegen dies ebenso, wie die Bögen mit Waldmotiv. Einzig die Seiffener Manufaktur Müller Kleinkunst öffnet den Motivfundus und bildet auch überregionale Themen ab.

moderne Formen und Gestaltungen zum Erhalt der Spezies

Die Wachskerze wird auch im Bereich der festlichen Schwibbögen teilweise von der Teelicht-Alternative eingeholt. Neben der Drechslerei Kuhnert hat auch die Seiffener Vokskunst eG den Vorstoß gewagt, zum Erhalt der Spezies Wachskerzen-Schwibbogen die originäre Wachkerze durch Teelichte zu ersetzen. Die notwendigen konstruktiven Änderungen hat jeder Kunsthandwerker auf seine eigene Weise umzusetzen vermocht.

Während die Rothenkirchener Manufaktur zumeist bei gesägten oder gefrästen sog. flachen Motiven geblieben ist, haben die Seiffener Kunsthandwerker auf neue und offenen Formen und Linienführungen gesetzt. Letztere Bögen gibt es passender Weise auch mit modern gestalteten Figuren wie Kurrendesängern oder Engeln. Die offene Form hat die Schauwerkstatt dazu genutzt, die als Leuchterbogen benannten Modelle auch unbestückt und in mehreren Farben anzubieten.

So kann ein jeder selbst und in Abhängigkeit von Saison und Jahreszeit bestimmen, was er in dem Bogen andekorieren möchte. Eine Beschränkung der Einsatzzeit für die kleinen Schwibbögen auf Weihnachten besteht seither nicht mehr.

Wachskerzenbögen leben auf

Die Entwicklung und die Akzeptanz der alten, wie insbesondere auch der neuen Modelle der Schwibbögen mit Wachskerzen zeigt, dass diese Art der weihnachtlichen Festtagsbeleuchtung an Beliebtheit zugenommen hat. Gesägt, gefräst oder mit gedrechselten oder geschnitzten Figuren reich verziert, die Modelle sind gefragt und illuminieren so, wie es vor einigen hundert Jahren tief im Erzgebirge Brauch und Sitte war.

Die Motive reichen dabei von Szenen aus der biblischen Weinhachtsgeschichte bis hin zu Landschaftsmotiven aus der Region Erzgebirge. Je nach Ausführung werden die wachskerzenbeleuchteten Lichterbögen außerdem in Handarbeit bemalt. In das weihnachtlich dekorierte Fenster gestellt sorgen sie für festliche Stimmung und bringen die Augen von Jung und Alt zum Leuchten.

In unserer Rubrik bieten wir Ihnen eine große Auswahl an Lichterbögen mit Wachskerzenbeleuchtung. Die Bandbreite der Ausstattung reicht von einfachen Holzbögen für Teelichte zum Selbstdekorieren bis zu aufwendig gestalteten und reich mit Figuren verzierten Modellen von Müller Kleinkunst.

Renomierte Hersteller

Das Sortiment umfasst zahlreiche Modelle von renommierten Herstellern wie Müller Kleinkunst, Seiffener Volkskunst oder der Drechslerei Kuhnert. Sie alle sind Mitglieder im Verband Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller e.V., der für die hohe Qualität der in Handarbeit hergestellten Erzeugnisse und für deren Herstellung im deutschen Teil des Erzgebirges steht. Die Produkte der Mitgliedsfirmen sind zu erkennen am Logo des Verbandes, das ein Reiterlein zeigt.

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